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K. Hackmann

Gebuehren beim Girokonto

Girokonten gehören zu den am häufigsten genutzten Bankprodukten. Spätestens mit der Volljährigkeit wird es benötigt, um bargeldlose Zahlungen abzuwickeln und Buchgeld zu erhalten. Etliche Girokonto-Angebote sind kostenlos. Daneben verlangen viele Institute aber nach wie vor Gebühren. Gebührenmodelle und -beträge unterscheiden sich dabei erheblich. Ein Konditionenvergleich ist bei Kontoeröffnung auf jeden Fall angebracht. Denn ein bestehendes Girokonto lässt sich später nur mit Aufwand wieder wechseln.


Wer bietet kostenlose Kontoführung an?

Kostenlose Girokonten werden vor allem von Direktbanken und beim Online-Banking von Filialinstituten angeboten. Daneben gibt es häufig auch generell kostenlose Kontoführung für bestimmte Zielgruppen wie Schüler, Auszubildende und Studenten. Auch einige Filialbanken bieten kostenlose Girokonten an. Oft ist das an bestimmte Voraussetzungen gebunden, z.B. eine Mitgliedschaft, die Führung als Gehaltskonto oder gewisse Mindestguthaben.

Gebührenmodelle im Überblick

Bei den kostenpflichtigen Girokonten gibt es grundsätzlich zwei Modelle: die Erhebung einer Kontoführungspauschale oder die Orientierung der Gebühren am Umsatz und der Form der Nutzung. Manchmal werden auch beide Modelle kombiniert. Häufig werden Gebühren vor allem für beleghafte Zahlungen berechnet, für Online-Zahlungen dagegen nicht. Viele Banken bieten mehrere Kontovarianten mit differenzierten Leistungen an: als Basis-, Premium- oder reine Online-Variante. Sie werden entsprechend unterschiedlich bepreist. Die Gebührenabrechnung erfolgt üblicherweise zum quartalsmäßigen Rechnungsabschluss.

Kartengebühren

Die Ausstattung des Girokontos mit einer Bankcard oder EC-Karte ist in der Regel kostenlos. Barabhebungen mit der Karte beim eigenen Institut sind meist ebenfalls kostenlos, anders sieht es bei Automatenverfügungen bei anderen Banken aus. Kreditkarten werden sowohl kostenlos, als auch gegen Gebühren angeboten. Hier verfolgt jede Bank ihre eigene Geschäftspolitik.

Gebühren für Sonderleistungen

Bei Zahlungsverkehrsleistungen, die über den Normalfall hinausgehen, wird eine Vielzahl weiterer Gebühren fällig. Das gilt auch für Institute, die sonst Girokonten kostenlos führen. Typische Beispiele sind Gebühren für Rücklastschriften, für Stornierung von Überweisungen, nachträgliche Kontoauszüge, Konto-Auskünfte u.a.. Auch bei Zusatzleistungen, beispielsweise bei einer EC-Partnerkarte, werden oft Gebühren erhoben.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: K. Hackmann