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Maik Rudolf

Bautrocknung nach einer Sanierung: Was gibt es zu beachten

Nach einer Sanierung soll ein Gebäude möglichst schnell bezugsfertig werden. Damit die Trocknung des Baukörpers nicht so lang dauert, gibt es heutzutage leistungsfähige Geräte, die den Bauherren dabei unterstützen. Alle wichtigen Ratschläge zur Nutzung und Funktion eines solchen Bautrockners sind hier auf einen Blick zu finden.

Warum ist die Bautrocknung wichtig?

Überschüssige Baufeuchtigkeit sammelt sich häufig in Estrich und Mörtel, wo sie vom Material gebunden wird. Das führt zu einem großen Problem nach dem Bauen und Sanieren, denn so können sich Schimmelpilze schneller bilden. Diese entstehen bereits nach ein bis zwei Wochen und finden mit Wärme und Feuchtigkeit einen großartigen Nährboden. Durch Schimmel entstehen jedoch große gesundheitliche Gefahren, sodass das Problem schnell beseitigt werden muss.

Wasser, das auf dem Boden steht, kann abgepumpt und aufgewischt werden und stellt daher ein geringeres Problem dar. Aber für das Wasser, das bereits in den Estrich eingedrungen ist, gilt das nicht. An dieser Stelle wird die professionelle Bautrocknung mithilfe von Trocknungsgeräten und kompetenten Spezialisten wichtig. Auch die Durchlüftung ist eine Methode zur Trocknung eines Baukörpers, aber mit Hilfe von Technik geht die Sanierung schneller und der Terminplan lässt sich besser einhalten.

Die Vorbereitung auf das Trocknen eines Baukörpers

Am einfachsten lässt sich ein Gebäude durch gute Durchlüftung reinigen. Dazu wird eine Luftzirkulation geschaffen, bei der die feuchte Luft mit passendem Winddruck wegwehen kann und frische Trockenluft in den Neubau gelangt. Eingedrungene Feuchtigkeit lässt sich jedoch besser mit technischen Bautrocknern entfernen, bei deren Nutzung es einige Faktoren zu berücksichtigen gilt.

Die wichtigste Voraussetzung für den Bautrockner ist die richtige Temperatur, denn kalter Luft kann weniger Feuchtigkeit entzogen werden. Ein Bautrocknungsgerät arbeitet optimal bei einer Temperatur zwischen 20 und 25 Grad. Deshalb sollten Sie den Raum zunächst mit elektrischer Heizung erwärmen.

Die Funktionsfähigkeit des Geräts kann außerdem durch den falschen Luftdurchsatz beeinträchtigt werden. Suchen Sie nach einem leistungsstarken Ventilator, der zu einer gleichmäßigen Sättigung der Luft beitragen kann. Wenn dies nicht gegeben ist, kann es eventuell zu Übertrocknung in einigen Bereichen des Gebäudes kommen. Zudem sollten Sie die Räume nicht zu früh dämmen oder einen Bodenbelag aufbringen, denn das behindert die Trocknung.

Wie funktioniert ein Bautrockner?

Ein Bautrockner saugt feuchte Luft durch Schläuche an, die beispielsweise an den Randfugen angebracht werden kann. Im besten Falle besitzt das Gerät eine mehrstufige Filtertechnik, die die Luft von Staub und Schimmelsporen reinigen kann. Anschließend wird die Luft zurück an den Raum abgegeben und dort durch ein Kondenstrocknungsverfahren getrocknet.

Für ein Gebäude mit mehreren Etagen benötigen Sie eventuell mehrere Bautrockner. Setzen Sie aber nicht zu viele Geräte gleichzeitig ein, damit es nicht zu einer Übertrocknung kommt. Die beste Beratung erhalten Sie vermutlich bei einem Unternehmen, das sich auf die Bautrocknung spezialisiert hat. Suchen Sie nach einem Dienstleister mit zuverlässigem, kundenfreundlichen Service und bereits langjähriger Erfahrung.


Fazit

Die richtige Bautrocknung spielt nach einer Sanierung eine große Rolle, da Estrich und Mörtel häufig überschüssige Feuchtigkeit binden und eine Basis für Schimmelpilze entstehen. Eine Bautrocknung kann durch Durchlüftung, aber auch durch einen Bautrockner geschehen. Dieser saugt feuchte Luft an, reinigt sie und trocknet sie durch ein Kondensverfahren. Die richtige Temperatur und gleichmäßige Sättigung der Luft sind dabei von hoher Bedeutung.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Maik Rudolf