Blickwinkel - Portal
Andreas Mettler

Entwicklung des Grauen Star Symptome und Abhilfe

Eine genau Erklärung dafür, warum sich bei den meisten Menschen im Laufe der Zeit ein Grauer Star entwickelt gibt es nicht. Aber der normale Alterungsprozess scheint der Hauptverursacher für diese Augenerkrankung.

Weitere Faktoren, welche die Entwicklung eines Grauen Star fördern sind diverse Strahlungen, wie UV-Strahlen des Sonnenlichts, Infrarotlicht und Röntgenstrahlen, ungesunde Lebensweisen wie Rauchen, Mangelernährung aber auch mangelnde Bewegung, sowie Krankheiten – Röteln in der Schwangerschaft können sogar beim Baby einen Grauen Star verursachen - und diverse Medikamente.

So gesehen kann man also zumindest einem vorzeitigen Grauen Star durch einen gesunden Lebensstil, der den Augenschutz berücksichtigt, vorbeugen.

Zu den typischen Symptomen gehören verschwommene Sicht, das Verblassen von Farben und Kontrast.

Dazu verschlechtert sich die räumliche Wahrnehmung und die Fernsicht. Außerdem gewöhnen sich die Augen langsamer an wechselnde Lichtverhältnisse. Dagegen nimmt die Blendempfindlichkeit zu, ein Symptom, das Autofahrer oft frühzeitig wahrnehmen.

So wird die Sehqualität zunehmend eingeschränkt. Doch im Gegensatz zu früher, wo man wartete bis ein Grauer Star „reif“ war, wird heutzutage so bald wie möglich operiert, denn schlechte Sicht bedeutet immer auch ein hohes Risiko für Stürze und andere Unfälle, welche gerade bei Menschen im höheren Alter, wiederum selbst gravierende Folgen haben können.


Eine Operation ist tatsächlich aber auch die einzige Therapie. Gegen den Grauen Star gibt es keine Medikamente, er lässt sich, einmal ausgebrochen, nicht mehr aufhalten, bestenfalls kann eine vernünftige Lebensweise die nur langsam fortschreitende Entwicklung begünstigen, schlechtestenfalls führt er unbehandelt zur Erblindung.

Doch eine Operation ist heutzutage Routine. Dabei wird die körpereigene Linse gegen eine künstliche Linse ausgetauscht. Das kann schmerzfrei und ambulant durchgeführt werden und schon einen Tag später kann der Patient besser sehen, auch wenn der Heilungsprozess noch etwas länger dauert.

Wann und wie genau operiert werden sollte, kann nur nach einer eingehenden Beratung entschieden werden, welche in einer erfahrenen Augenarztpraxis oder einer Augenklinik wie der Augenklinik Kempten – zu finden unter augenklinik-kempten.de – vorgenommen werden sollte.




Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Mettler