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Ferdiand Hauer

Finanztest kuert besten Verkehrsrechtsschutz

Wenn aus einem harmlosen Autounfall mit Blechschaden ein Gerichtsprozess resultiert, stehen die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten häufig in keinem Verhältnis zum Schaden. Stiftung Warentest hat in einer aktuellen Untersuchung über 100 Tarife auf das Preis-Leistungs-Verhältnis geprüft. Immerhin 90 Tarife wurden mit mindestens guten Ergebnissen bewertet. Die WGV ist mit ihren Tarifen für Familien und für Singles besonders positiv aufgefallen. Welche weiteren Tarife bei der Verkehrsrechtsschutzversicherung gut abgeschnitten haben, erfährt man auf www.rechtsschutzversicherungen-testsieger.de/verkehrsrechtsschutz-test/

Verkehrsrechtsschutz für Autofahrer essenziell
Stiftung Warentest weist im aktuellen Bericht erneut darauf hin, wie wichtig ein guter Verkehrsrechtsschutz vor allem für Autofahrer ist. Durchschnittlich vier bis fünf Unfälle passieren in der Minute auf deutschen Straßen. Als Verkehrsteilnehmer mag man sich diese Zahl kaum vorstellen. Selbst wenn es sich nicht um einen Unfall mit Personenschaden handelt, entsteht aus einem harmlosen Zusammenstoß mit einem kleinen Kratzer nicht selten ein Gerichtsprozess, der sich über mehrere Monate hinzieht und alle Beteiligten auch finanziell belastet. Wer dann eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, steht der Sache deutlich entspannter gegenüber als Autofahrer ohne den wichtigen Schutz. Kommt es nämlich zum Rechtsstreit, übernimmt der Versicherer die Kosten für den Anwalt und für die Gerichtsverhandlung und auch für den gegnerischen Anwalt, sofern dies nötig sein sollte.


Alle wichtigen Anbieter im Test
Finanztest hat in der Analyse insgesamt 106 Tarife für den Verkehrsrechtsschutz geprüft. Davon bekamen 90 Tarifwerke mindestens die Note „Gut“. Sowohl unter den guten als auch unter den sehr guten Versicherungswerken waren günstige Tarife zu finden. Auffallend war im Test, dass viele der „gut“ beurteilten Tarife teilweise erheblich günstiger waren als die Angebote in der etwas besseren Kategorie. Es bleibt also im Einzelfall zu prüfen, ob man sich mit einem guten Tarif zufriedengeben möchte und dafür mit einer weitaus günstigeren Versicherungsprämie belohnt wird. Durch die umfangreiche Testanalyse konnten Tarife von allen bekannten Anbietern am Markt berücksichtigt werden. Wichtig zu wissen ist auch, dass sich der Test lediglich auf die Kategorie „Verkehrsrechtsschutz“ bezog, alle anderen Rechtsschutzbereiche wurden in der Analyse explizit ausgeklammert.

Ein Versicherer mit auffallenden Ergebnissen
Die WGV und die WGV-Himmelblau-Versicherung fielen im Test mit sehr guten und günstigen Tarifen auf. Die WGV überzeugte in der Kategorie „Familie“, die WGV-Himmelblau erwies sich für Singles als die bessere Alternative. Singles können sich mit einem Selbstbehalt von 150 Euro schon für 44 Euro im Jahr versichern. Offenbar hat sich die Gesellschaft in der jüngeren Vergangenheit auf die Rechtsschutzsparte ausgerichtet und kann ihren Kunden hier ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten.

Kompaktangebote weniger attraktiv
Im Test fanden die Analysten zusätzlich heraus, dass der Verkehrsrechtsschutz als Einzelpolice erheblich günstiger ist als in einer Kombination mit anderen Rechtsschutzbereichen. Die Kosten für einen Kompakttarif können sich nämlich pro Jahr schnell auf mehrere 100 Euro belaufen. Es kann sich deshalb lohnen, die Kosten für einen Rechtsschutz aus mehreren Modulen mit einem bequemen Kompakttarif zu vergleichen.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Ferdiand Hauer