Blickwinkel - Portal
Christian Hinze

Immer mehr Pflegekraefte schieben Ueberstunden

Neueste Statistiken besagen: Mehr und mehr Pflegekräfte schieben so viele Überstunden, dass ein Teil davon schon gar nicht mehr entlohnt wird.
Dadurch stellt sich zurecht die Frage: Woran liegt das? Ist das Pflegepersonal nicht in der Lage, die geforderte Arbeit in der normalen Arbeitszeit zu leisten oder aber - und dies ist in der Regel der Fall, hängt das mit dem guten Willen des Pflegefachpersonals zusammen?
Denn als Pflegekraft hat man selten einen geregelten Arbeitsalltag, an dem man pünktlich um 17:00 Uhr sich in den Feierabend verabschiedet. Denn schließlich vertrauen die Patienten ihnen und wenn diese auch um 17:00 Uhr noch Hilfe benötigen oder ein Notfall eingetreten ist, dann wundert es einen nicht, dass die Pflegekraft Überstunden schiebt - schieben muss.


Dies hat jedoch einen Nachteil für beide Seiten. Dieser Beruf - obgleich Berufung, ist und bleibt ein sehr anstrengender Beruf, indem man täglich hoch-aufmerksam sein muss und emphatisch sein sollte. Denn die Patienten, um die sich das Personal kümmert, können eine entsprechend wertschätzende Fürsorge erwarten. Doch bei immer mehr Belastung hinsichtlich der Arbeit, besitzen die Pflegekräfte nur noch eine geringe Toleranzgrenze. Ein Zuviel an Überstunden wirkt sich daher nicht nur negativ auf die Geldbörse aus, sondern auch auf die Bereitschaft, mit Ruhe und Gelassenheit an die Arbeit zu gehen. Doch gerade dies ist wichtig, damit sich die Patienten nicht wie Billigware in einer Einkaufshalle vorkommen. Daher kann eine Pflegepersonal Vermittlung guttun, um nicht nur gutes Pflegepersonal zu finden, sondern auch dem Pflegepersonal solche Stellen anzubieten, die beste Arbeitsmöglichkeiten bieten.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Christian Hinze