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Maximilian Bergmann

Industriespionage: Diebstahl von geistigem Eigentum und Patenten

Bereits seit dem Bekanntwerden der Concord-Affäre gilt Industriespionage als beinahe legitimes Mittel der Beschaffung von technischem Know How, jenes tatsächlichen oder angeblichen Technik-Diebstahles, der die UdSSR in den 1960-er Jahren plötzlich und auf unerklärliche Weise in die Lage versetzte, ihre, der englisch-französischen Concorde bis ins Detail ähnelnde TU-144, noch vor dem Jungfernflug der Concorde abheben zu lassen. Bekannt ist, dass die Staaten des ehemaligen Ostblocks weder über das Geld, noch über die Voraussetzungen und Ressourcen verfügten, um aufwändige Forschungs- und Entwicklungsarbeit in eigenen Labors und Ingenieurbüros betreiben zu können. Was lag also näher, als sich die Erkenntnisse über Techniken und Prozesse, auf die man schließlich angewiesen war, um im Wettlauf der Systeme bestehen zu können, durch Spionage zu beschaffen?


Obwohl der Kalte Krieg offiziell seit 1990 beendet ist, hat sich an diesen Praktiken nicht viel geändert, sind viele deutsche Unternehmen heute mehr denn je mit den Möglichkeiten der Industriespionage konfrontiert. Da auch die technischen Schutzmechanismen beispielsweise in Punkto Gebäude- und Computersicherheit heute bereits sehr ausgereift sind, kann man mittlerweile davon ausgehen, dass an Informationen und Daten interessierte Dienste nunmehr verstärkt direkt auf die Quelle Mensch und somit auf die Instrumentarien des Social Engineering setzen. Dies impliziert konkret die gezielte Beeinflussung und Manipulation von Menschen, die an entscheidenden Positionen in den Unternehmen sitzen, um vertrauliche Informationen oder Daten von ihnen zu erlangen. Allgemein bekannt ist beispielsweise, dass die USA in Europa in großem Stil gezielte Wirtschaftsspionage betreiben und dazu schon ihr Abhörsystem "Echelon" und diverse internetbasierte Abhörsysteme einsetzen, insbesondere jedoch die Systeme "PRISM" und "Tempora", wie aus Aussagen des Whistleblowers Edward Snowden ersichtlich wird. Die dadurch entstandenen wirtschaftlichen Schäden wurden vorsichtig auf etwa 30 Milliarden Euro beziffert. Technischer Schutz vor Maßnahmen der Wirtschaftsspionage mag ein präventiver Ansatzpunkt sein. Jedoch sollte der Faktor Mensch keinesfalls vernachlässigt werden. So ist es durchaus sinnvoll, Detekteien zu beauftragen, die sich auf den Tätigkeitschwerpunkt der Wirtschaftsspionage spezialisiert haben. So lassen sich in zahlreichen Städten des Bundesgebietes inzwischen diesbezügliche Spezialisten finden, wie beispielsweise eine Detektei in Berlin. Der Schutz von geistigem Eigentum und von Patenten darf also keinesfalls allein nur den staatlichen Institutionen und Einrichtungen überlassen werden.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Maximilian Bergmann