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Sophia Kluge

Marketing, Label fur Selbstgenahtes und Strategie - Wie Sie ihre eigene Kleiderm

Sie lieben Kleider und sind kreativ veranlagt? Dann haben auch Sie sicher schon einmal daran gedacht, Ihre eigene Kleidermarke zu entwerfen und auf den Markt zu bringen. Und warum eigentlich auch nicht?



Doch hierfür genügt es noch nicht ganz, einfach Mode zu lieben und eine Idee zu haben. Der Markt erfordert auch Zahlen, Geschick und Wissen. Die schönen Kleider sollen schließlich nicht auf der Stange hängen bleiben.

Wie Sie es schaffen, ihre Kleider von der Idee über die Umsetzung, bis hin auf den Markt zu bringen, das verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Strategie, Erstellung, Verkauf

In jedem Business gibt es drei Phasen: Die Vorbereitung, in der analysiert, geplant und gelernt wird, die Erstellung, in der das Produkt oder die Dienstleistung kreiert und geschaffen wird und der Verkauf, der sich dann, nachdem das Produkt fertig ist, mit dem Marketing und der Verbesserung des Produktes beschäftigt.

Das wussten Sie noch nicht? Seine eigene Marke zu erstellen ist weitaus mehr als nur ein Kleidungsstück zu schneidern. Dies ist der erste Lernschritt, den Sie tun müssen, um eine erfolgreich Kleider zu verkaufen.

Phase 1: Die Planung beginnt

In der ersten Phase wird zunächst einmal herum überlegt und analysiert, probiert und gedacht. Am Ende sollte dabei ein Businessplan herauskommen, also ein Plan, der vorsieht, wie Ihr Projekt jetzt weitergeht, welche Kosten damit verbunden sind und welchen Gewinn Sie erwarten. Ein Businessplan beschäftigt sich ebenfalls bereits mit Aspekten des Marketings und des ersten Brandings. Im Marketing geht es hier vor allem um die Zielgruppe. Denn um ein Kleidungsstück zu entwerfen, brauchen Sie natürlich eine Idee, welchen Stil dieses ausdrücken soll.

Phase 2: Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf

Nachdem ein (zunächst ruhig noch grober) Fahrplan erstellt ist, geht es ans Eingemachte. Schließlich möchten Sie ja vor allem kreieren und Mode schöpfen. Gehen Sie los, kaufen Sie Stoffe, schneidern Sie, nähen Sie, entwerfen Sie und haben Sie richtig Spaß!


Die Idee ist geboren, nun geht es also ans Probieren und Erstellen. Lassen Sie an dieser Stelle ruhig auch noch Fehler zu, denn daraus lernen Sie! Je intensiver Sie sich mit allen Details beschäftigen, desto sicherer werden Sie mit Ihrer Kleidermarke werden. Geht es dann um das sogenannte Branding, also die Marke zu kreieren, die Ihre Kleiderstücke später kennzeichnen und verkaufen soll, wissen Sie schon genauestens, wofür Ihre Kleider bekannt werden sollen, was ihr Markenzeichen ist und welche Stile, Farben und Stoffe Sie bevorzugt verwenden.

Phase 3: Die Kleider sollen an den Mann - oder die Frau

Und genau das wird nun im Verkauf und Marketing wichtig. Denn ist eine Marke erst einmal stimmig und hat sich einen Namen gemacht, so kaufen Kunden auch gerne mal öfter davon. Das bedeutet, dass Sie nicht mehr jedes einzelne Kleidungsstück bewerben müssen, sondern Ihre Marke das quasi von ganz allein tut. Aus diesem Grund ist ein stimmiges Branding, inklusive passendem Namen, einleuchtenden Farben und wiedererkennbarer Schriftart auf dem personalisierten Etikett des Kleidungsstückes enorm wichtig (mal ehrlich: Hätten Sie an eigene Label und Etiketten gedacht? Denn solche Label für Selbstgenähtes spielen eine bedeutende Rolle in Sachen Wiedererkennungswert!). Doch nicht nur das. Auch eine lebhafte Internetpräsenz, ein guter Kundenkontakt und -service, faire Herstellung und faire Preise, sowie der einzigartige Charakter und die Qualität Ihrer Kleider sind später entscheidend, wenn es darum geht, Ihre Kleider langfristig und erfolgreich zu verkaufen.

Zahlen verstehen lernen und den Spaß nicht verlieren

Zahlen sind wichtig für das bestehen jedes Business und jeder Marke. Natürlich geht es jedoch ohne Ihre Idee und Ihr Können im Schneiderbereich ebenfalls nicht.

Machen Sie sich nicht verrückt, wenn der Start nur langsam ist. trotz der besten Businesspläne brauchen die meisten Marken anfangs so ihre Zeit.

Am Ende ist eine erfolgreiche Kleiderkollektion immer eine Mischung aus dem richtigen Business-Gedanken, gekonntem Marketing, einer Portion Kreativität und handwerkliches Können und jeder menge Leidenschaft für die Sache. Verlieren Sie den Spaß am Entwerfen vor lauter Zahlen nicht, denn letzten Endes verkaufen Sie das, wofür Sie brennen: Ihre eigene Mode!


Verantwortlich für diesen Beitrag: Sophia Kluge