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Anna Gaertner

Organisierte Ordnung im Leben halten - Warum und wie.

Manche Menschen sind von Natur aus sehr ordentlich, andere lieben und leben das Chaos. Und dann gibt es noch die Menschen, die eigentlich gerne ordentlich wären, es aber einfach nicht sind. Gute Vorsätze waren im Januar vielleicht noch aktuell - inzwischen schimmern sie jedoch nur noch schwach am Horizont und das alte Chaos hat den Weg zurück nach Hause gefunden.

Und dabei ist es so wichtig, hier und da ein wenig Ordnung zu halten.

Warum das so ist, warum es sich lohnt, Ordnung zu Hause und generell im Alltag zu halten und wie das jeder schaffen kann, das verraten wir in diesem Artikel.



Ordnung ist das halbe Leben

Was jeder weiß: Stress ist ungesund. Was viele nicht wissen: Unordnung kann schnell zu Reizüberflutung führen - und diese ganz automatisch zu Stress.

Warum? Selbsterklärend: Weil unsere Augen sich nicht entspannen können. Man kann dies mit einem Einkaufszentrum und einer weiten Wiese vergleichen. Wer sich gern in der Natur aufhält, der weiß, wie gut es tut, die Augen einfach mal schweifen zu lassen. Das entspannt die Augen und damit auch gleich die Seele. Im Einkaufszentrum gibt es hingegen viele Lichter, Bewegung, Hektik und andere Eindrücke. All dies muss vom Auge erfasst und vom Gehirn verarbeitet werden und sorgt so für Stress.

Ebenso sieht es in der eigenen Wohnung aus. Ist diese hell, freundlich und aufgeräumt, fällt das Entspannen gleich viel leichter, als in einer dunklen, vollgestopften Kammer.


Und das gilt nicht nur für die Wohnung. Auch Unordnung in unserem Kalender, in unserem Gehirn und in unserer Tagesplanung lässt die Berge von Arbeit oft größer erscheinen, als sie eigentlich sind. Einmal gut sortiert und aufgelistet, ist die Liste dann meist schnell abgehakt. Bis es jedoch zu diesem Punkt kommt, herrscht im Kopf Stress und dieser ist ungesund.
Daher ist für ein gesundes und glückliches Leben vor allem eines wichtig: Decluttering und Organisation. Ordnung eben. In der Wohnung und im Kopf. Wie das geht, zeigen wir hier!

Ordnung in der Wohnung

Ein sauberes, aufgeräumtes Zimmer hilft dem Kopf oftmals schon dabei, zu entspannen. Doch Ordnung zu halten ist gar nicht immer einfach. Ein guter Trick ist daher, offene Flächen ordentlich zu halten. Die Unordnung darf dann gerne hinter verschlossener Tür oder im Schrank stattfinden, hauptsache, das Auge sieht sie nicht die ganze Zeit.

Eine gute Möglichkeit sind daher ansehnliche Truhen und Kartons. Diese gibt es in schickem Design, so dass sie mehr nach Dekor aussehen, als nach Stauraum. Herumliegenden Kleinkram einfach rein in die Box, Label drauf, damit man auch weiß, was drin steckt und Deckel zu. Dauert nur eine Sekunde, fühlt sich kaum nach Aufräumen an und sieht hinterher trotzdem ordentlich aus. Personalisierte Etiketten und Label in schönen Designs gibt es hier.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich ein Putzplan für die ganze Familie/WG. Wenn jeder mit anpackt, dann ist es meist ganz einfach, Ordnung wieder herzustellen.

Und noch ein ganz wichtiger Pro-Tipp: Ordnung halten ist einfacher, als Ordnung herstellen. Zumindest, wenn man sich kleine Routinen zurechtlegt. Abendessen gekocht? Den Topf einfach direkt im warmen Wasser einweichen lassen und noch vor den 8-Uhr Nachrichten abwaschen. Steht er nämlich bis morgen da, kann er auch noch bis übermorgen dastehen. Und bis dahin sind es schon 2 Töpfe.

Ordnung im Kopf

Wir haben es schon erwähnt: Die Liste der zu erledigenden Aufgaben ist meist länger und angsteinflößender im Kopf, als sie es eigentlich tatsächlich ist.

Daher hilft hier nur eins, wenn die Zeit rennt und der Stress Überhand gewinnt: Hinsetzen, Durchatmen und eine To-Do-Liste schreiben.

Das raubt Zeit? Sicherlich. Ganze 5 Minuten. Danach kann jedoch für die nächsten 2 Stunden doppelt so effektiv gearbeitet werden. Und das spart dann mächtig Zeit.

Eine gute Möglichkeit ist es auch, die To-Do-Liste direkt abends zu schreiben. Das spart dann nochmal mehr Zeit, erstens, weil die Arbeit an sich nicht unterbrochen werden muss, zweitens weil der morgen dann direkt begonnen werden kann, ohne erst einmal herausfinden zu müssen, was eigentlich anliegt. Im Zweifelsfall einfach einmal ausprobieren, Time-Management spart tatsächlich eine Menge Zeit und die Arbeit geht schneller von der Hand als gedacht.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Anna Gaertner