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Erich Christoph-Borger

Pinselquaeler werden ist nicht leicht

Freue mich doch immer, wenn ich schöne Bilder sehe, wenn ich mich dran erfreuen kann und so manchmal kam mir vor Jahren schon der Gedanke, mich auch mal an der Malkunst zu versuchen. Als mir dann noch ne Künstlerin sagte, ein jeder Mensch könne malen, jeder auf seine Art, war mein Vorsatz geplant, und wurde auch kurzerhand in die Tat umgesetzt. Ruckzuck wurden alle Sorten Pinsel, Leinwände, gerahmt und ungerahmt, viele Tuben Acrylfarbe eingekauft und es war ja eigentlich nur ne Frage der Zeit bis es losgehen konnte. Fehlte noch die Staffelei, die dann auch ein paar tage später eintraf. Alles fein säuberlich vor mir platziert, wollte ich anfangen, aber was sollte ich malen, wie sollte ich malen, wen sollte ich malen, keine Ahnung, dann versuchte ichs halt mal mit "Abmalen".


Aber immer war das Original weitaus schöner, was ich malte konnte man nicht definieren, oder war das schon Kunst? Man traut sich ja nicht, den Nachbarn zu fragen, will ja nicht ausgelacht werden. Also verschwanden die Lust und nach und nach auch die Utensilien in einer großen Kiste. Nun warte ich, bis sich mal wieder die künstlerische Ader bemerkbar macht, dann lege ich wieder los. Die Lust ist da, jedoch fehlt mir der Glaube, dass auch ich was Sinnvolles auf die Leinwand zaubern werde. Muss mir wohl mal einen Mitstreiter suchen, der in der gleichen Lage ist. Gemeinsam könnten wir uns moralisch unterstützen auf dem Weg zu wahren Künstlern. Aber noch bin ich unentschieden.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Erich Christoph-Borger