Blickwinkel - Portal
Ferdiand Hauer

Politik zweifelt Portalneutralitaet fuer Versicherungen an

Wer eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen will, muss Konditionen und Preise vergleichen. Diesen Rat hören Hundehalter wie alle anderen Versicherten immer wieder. Mit Vergleichsportalen soll der Verbraucher herausfinden, welche Anbieter besonders günstig sind und die besten Leistungen bereithalten. Doch jetzt kommt aus der Politik der Vorstoß, dass man den Einfluss von Provisionen und anderen Formen der Zahlung auf die Portale untersuchen und minimieren will. Doch bedeutet das, dass die vordergründig unabhängigen Vergleichsportale für die Hundehaftpflichtversicherung vielleicht gar nicht so neutral sind, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat?

Versicherungen sind im Vergleich gefragt
Onlineportale für Versicherungsvergleiche sind in Deutschland sehr beliebt. Sie werden von Verbrauchern stark nachgefragt, denn sie erwecken den Eindruck, als könnte man mit wenigen Eingaben den gewünschten Versicherungsschutz berechnen und ganz gezielt konfigurieren. Vor allem ist es eben auch möglich, die Leistungen zu vergleichen und den Preis zu überprüfen. So verschafft man sich Transparenz und kann bei dem Anbieter abschließen, der das beste Preis-Leistungs-Verhältnis vorhält. So jedenfalls stellt es sich in der Theorie dar. Doch die Politik hat offenbar Zweifel, ob die Neutralität der Portale gewahrt wird. Es gibt nämlich aktuell eine sogenannte Kleine Anfrage der Opposition an den Bundestag, bei der man die Frage beantwortet wissen will, ob die Transparenzanforderungen beim Einfluss von Provisionen und Zahlungen ausreichend hoch bemessen sind. Die Abgeordneten sind offenbar der Meinung, dass die neutrale Information der Verbraucher nicht das vorrangige Ziel der Portale ist. Da man dem Versicherten diese Neutralität aber suggerieren würde, sei der Versicherte letztlich falsch informiert. Unklar sei außerdem, nach welchen Regularien die Berechnung der Reihenfolge ermittelt wird.


Dynamische Preise als weiteres Problem
Ganz ähnliche Probleme sehen die Politiker offenbar bei den dynamischen Preisen. Darunter verstecken sich Geschäftspraktiken, nach denen Preise auf der Basis von genutzter Software, von Standorten und von Surf- und Suchdaten ermittelt werden. Auch dieses Vorgehen betrachtet man als nicht sehr verbraucherfreundlich. Ob es möglich ist, hier eine Basis zu finden, die für die Versicherten belastbar ist, muss sich in Zukunft noch zeigen. Das Thema „Big Data“ wird für Vergleichsportale eine erhebliche Rolle spielen, doch noch ist unklar, wie stark man den Verbraucher schützen muss.

So können sich Hundehalter schützen
Wer als Hundehalter einen Versicherungsvergleich durchführen muss, sollte wissen, wie er sich schützen kann. Natürlich besteht die Gefahr, dass die Auswahl bei der Nutzung eines Vergleichsportals auf die Gesellschaften beschränkt ist, die die beste Provision zahlen. Der Versicherte hat aber die Möglichkeit, die Daten aus mehreren Portalen zu prüfen. Wenn sich aus diesem Vergleich transparente Ergebnisse ergeben und diese im Wesentlichen übereinstimmen, dürfte die Gefahr gering sein, dass ein großer und wichtiger Versicherer im Vergleich vergessen wurde. Vor diesem Hintergrund können Hundehalter ihre Hundehaftpflicht nach wie vor online vergleichen und abschließen. Welche Tarife derzeit am besten sind, erfährt man auf www.hundehaftpflichtversicherungen-vergleich.de/



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Ferdiand Hauer