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Andreas Mettler

Schaedlinge im Haus

Mensch und Tier, das passt ganz gut zusammen. Jedenfalls dann, wenn der Mensch bestimmen kann, welche Tiere denn ins Haus kommen dürfen. Ideal angepasst an den Menschen ist der Hund. Entgegen der früheren Annahme, der Wolf wäre vom Menschen gezähmt worden, geht man heute zunehmend davon aus, dass sich der Wolf aus eigenem Antrieb dem Menschen angeschlossen hat. Ein Anschluss an das Rudel des Menschen war für den Wolf von Vorteil und so wurde er bald zum ständigen Begleiter des Zweibeiners. Er hat sich also praktisch selbst gezähmt. Ob die Hauskatze von heute wirklich gezähmt ist, darüber gehen die Meinungen auseinander.


Es ist vielmehr ein Anschluss an den Menschen unter Vorbehalt. Und so kann es durchaus vorkommen, dass eine Katze, die über viele Jahre als Familienmitglied betrachtet worden war, von heute auf morgen das Haus verlässt und sich vielleicht sogar einer anderen Familie anschließt. Wer weiß schon wirklich, was im Gehirn einer Katze so vorgeht? Auch kleine Nagetiere sind beliebte Haustiere. Meerschweinchen und Kaninchen beschweren sich nicht und beißen selten. Auch dann nicht, wenn sie von kleinen Kindern wie Puppen behandelt werden. Sie haben ein schönes Fell und werden auch gerne gestreichelt. Doch oft genießen sie das nicht, sondern warten einfach, bis der Mensch mit dieser ungewollten Fellpflege fertig ist. Nagetiere können aber auch Schädlinge sein. Und zwar immer dann, wenn der Mensch sie nicht in die Wohnung eingeladen hat. Manchmal gibt es Mäuse oder auch Ratten, die sich im Keller oder im Dachboden eingenistet haben. Oder sie bewohnen irgendwelche Zwischenräume im Trockenbau oder im Mauerwerk. Gut, wenn man dann einen Kammerjäger in der Nähe hat. In Niederbayern bieten sich dann diese Experten an. Auch Insekten, wie etwa Ameisen oder Wespen können vom Kammerjäger adäquat umgesiedelt werden.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Mettler