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Kevin Klotz

Teilzeitarbeit als Alternative zum Sabbatjahr

Ein Jahr bezahlter Urlaub? Ja, das ist tatsächlich möglich. So schön es auch ist, seinen privaten Dingen nachzugehen, oftmals fällt vielen Menschen dennoch die Decke auf den Kopf, wenn sie sich in ihrem wohlverdienten Sabbatjahr befinden. Als Alternative zum Sabbatical gibt es noch die Möglichkeit, einer Teilzeitarbeit nachzugehen, mit der man sozusagen beides unter einen Hut bringt.
Was bisher eher für Arbeitnehmer aus dem Hochschulbereich vorgesehen war, damit sich diese auf die Forschung konzentrieren konnten, hat sich mittlerweile in vielen weiteren Branchen durchgesetzt. Gerade heute, wo es immer wichtiger wird, Privatleben und Beruf miteinander zu verbinden und im Gleichgewicht zu halten, kann so ein Sabbatjahr eine wundervolle Erfahrung sein. Grundsätzlich ist es so vorgesehen, dass ein Jahr eine komplette Auszeit vom Job genommen wird. Diese kann sowohl unbezahlt sein, aber auch bezahlt, kann ein Jahr gehen, kann aber auch nur drei Monate andauern.


Wie genau dies geregelt wird, entscheiden die Bundesländer und Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wird in Teilzeit gearbeitet, so spricht man nicht unbedingt von einem Sabbatical, weil es keine komplette Auszeit ist, sondern nur eine Verringerung der Arbeitszeit. Dies reicht vielen Menschen schon, um genügend Luft für sich und ihr Leben zu bekommen.
Ganz egal, on Teilzeitarbeit oder welche Art von Sabbatical auch immer gewählt wird, es ist immer wichtig, sich vorher genau über seine mögliche Rechte und Pflichten zu informieren. Gerade in Hinsicht auf die Kommunikation mit dem Arbeitgeber, diversen Ämtern und Behörden kann einiges an Arbeit auf einen zukommen, bevor es in die wohlverdiente Pause geht.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Kevin Klotz