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Kevin Klotz

Welcher Duenger ist ideal

Drei Hauptsparten sind in diesem Bereich erwähnenswert, der mineralische Dünger, der organische Dünger und der Spezialdünger. Der Volldünger enthält wichtige Bestandteile wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Stickstoff fördert das Wachstum der Pflanzen, Phosphor hingegen reguliert die Stoffwechselvorgänge. Darüber hinaus sind Schwefel, Calcium und Magnesium wichtige Nährstoffe; die Spurenelemente gehören ebenso zu den wesentlichen Bestandteilen. Der Spezialdünger ist explizit für die jeweiligen Pflanzen nützlich, die Zusammensetzung ist unterschiedlich. Es gibt speziellen Dünger für Rosen, Rasen, Beeren, Blumen, Bonsai und Zitrusfrüchte. Der Gärtner trifft gezielt seine Wahl, um mit dem richtigen Dünger zu arbeiten. Stickstoff ist beispielsweise für den Spezialdünger für Zitrusfrüchte wichtig, während Phosphor reduziert eingesetzt wird. Der Rosendünger hingegen benötigt weniger Stickstoff, als im herkömmlichen Dünger zu finden ist.

Der Rasendünger beispielsweise ist der Allgemeinbegriff, hier gibt es drei unterschiedliche Sparten; und zwar benötigen der Sportrasen, der Strapazierrasen und der Zierrasen unterschiedlichen Dünger. Bonsai fixiert sich auf mehr Stickstoff, um mit schönem grünem Blattwerk zu punkten. Daher ist der Spezialdünger wichtig, jede Pflanze hat andere Mangelerscheinungen. Allerdings ist darauf zu achten, dass Spezialdünger nach der Anleitung zu verwenden ist, auch hier ist ein Zuviel oder Zuwenig nicht sinnvoll.


Zur Kategorie organische Dünger gehören unter anderem Algenkalk, Hornspäne und die Gründüngung. Der natürliche Dünger wird zum Ziel des schnellen Wachstums und höheren Ertrages eingesetzt. Die Gründüngung ist für Pflanzen einsetzbar, die über viele Blätter verfügen. Wenn es sich um einen schweren oder mittelschweren Boden handelt, sind Pflanzen, die über tiefe Wurzeln verfügen, empfehlenswert. Die Erde wird aufgelockert, die Pflanzen wiederum sorgen für Humus. Der lockere und nährstoffreiche Boden ist für die Zukunft optimal, die Gründüngung sorgt für ertragreichen Boden, allerdings erst nach dreimaliger oder mehrmaliger Anwendung. Die einmalige Anwendung bringt keine nennenswerten Resultate. Spätestens wenn die Pflanzen nicht richtig wachsen, ist die Verwendung von Dünger ratsam. Welcher Dünger nun empfehlenswert ist, hängt von der Bodenbeschaffenheit und der Pflanzenart ab. Spezialdünger ist für die infrage kommenden Pflanzen grundsätzlich effizient einsetzbar.
Erwähnenswert ist, dass explizit das Gesteinsmehl die Pflanzen gegen Schädlinge umfassend schützt. Die Pflanzen werden widerstandsfähiger und entwickeln dadurch keine Pilzkrankheiten. Biologisch bewirtschaftete Gärten bevorzugen Gesteinsmehl aufgrund der vielfältigen enthaltenen Mineralien. Das spezifische Diabas Gesteinsmehl punktet mit einem hohen Anteil an Calcium und ist optimal zur Sanierung saurer Böden.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Kevin Klotz